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Kennen Sie einen Ort, eine Geschichte oder einen Gesprächspartner, der für Mammut-Aufgaben interessant sein könnte? Geben Sie uns einen Hinweis.
Jetzt mitmachenWas davon hilft uns heute weiter – und wo führen alte Lösungen möglicherweise in die Irre??
Projekt kennenlernenDie Suche beginnt inSchöningen© BKG 2026 · dl-de/by-2-0 · Daten verändert · Datenquellen
Kennen Sie einen Ort, eine Geschichte oder einen Gesprächspartner, der für Mammut-Aufgaben interessant sein könnte? Geben Sie uns einen Hinweis.
Jetzt mitmachenErfahren Sie, welche Station als Nächstes entsteht und welche neuen Einblicke sich auf der Deutschlandreise ergeben.
Updates erhalten»Mammutaufgaben« untersucht, wie Menschen Aufgaben bewältigen konnten, die größer waren als jeder Einzelne – und wie aus Zusammenleben gemeinsames Handeln wurde.
Über Jahrtausende entstanden dafür Formen von Kooperation, Führung, Arbeitsteilung und Gemeinschaft. Manche bewährten sich, manche scheiterten – und manche Lösungen schufen Probleme, mit denen Menschen anschließend neu umgehen mussten.
Uns interessiert diese Geschichte, weil sie nicht vorbei ist. Sie hilft uns, heutige Organisationen und Gesellschaften klarer zu beurteilen – und bessere Entscheidungen darüber zu treffen, was gemeinsames Handeln erfolgreich macht.
»Mammutaufgaben« verbindet Orte, historische Spuren, wissenschaftliche Erkenntnisse und heutige Erfahrungen zu einer offenen Suche.
Wir recherchieren, besuchen die Orte, sprechen mit Wissenschaftlern und Menschen mit besonderem Wissen oder eigener Erfahrung und führen Interviews. Eine Frage kann uns dabei an mehrere Orte führen: Wir verbinden sie zu Clustern, wenn sich dieselbe Herausforderung dort unter unterschiedlichen Bedingungen zeigt.
Wir suchen Gemeinsamkeiten, Unterschiede und Widersprüche – auch solche, mit denen wir nicht gerechnet haben. Deshalb folgt die Reise keiner vorgegebenen Fortschrittsgeschichte und wird keine bereits fertige Theorie illustrieren.
»Mammutaufgaben« ist keine wandernde Keynote- oder Beratungsreihe, sondern ein journalistisch-entdeckendes Recherche- und Gesprächsprojekt im Austausch mit Wissenschaft und Praxis.
Eine evolutionspsychologische Perspektive bildet dabei einen wichtigen Bezugsrahmen: Welche Herausforderungen entstehen daraus, dass Menschen aufeinander angewiesene soziale Wesen sind – und welche Lösungen haben Gemeinschaften unter sehr unterschiedlichen historischen Bedingungen dafür entwickelt?
Deutschland wird so zum begehbaren Archiv gemeinsamer Handlungsfähigkeit: Orte werden zu Fällen, Menschen zu Gesprächspartnern und historische Spuren zu Ausgangspunkten für Fragen an unsere Gegenwart.